Freitag, 4. Februar 2011

Corsin Flurys Lerntipp Nr 2

TopMind, Lerntipps


Lernen braucht Selbstlob und Belohnung!


Selbstvertrauen macht dich unheimlich stark.


Lob und Anerkennung sind das Brennholz für das Feuer der Motivation.


Sie können davon ausgehen, dass spätestens nach zwei Wochen, wenn die Anfangserfolge einer Aufgabe, eines neuen Vorsatzes verrauscht sind, dieses Gefühl zur Gewohnheit wird. Es ist möglich, dass alte Einstellungen sich wieder einschleichen, dass alte Zweifel wieder auftauchen.

„Wozu das Ganze?“ „Lohnt sich die Anstrengung?“


„Ich könnte die Zeit für etwas Besseres nutzen?“


Viele Vorhaben scheitern deshalb nach zwei bis drei Wochen. Selbst, wenn Sie Lob erhalten oder Sie sich selber loben, sinkt die Motivation oft nach zwei bis drei Wochen auf ein mittleres Niveau, weil der seelische Widerstand gegen eine Verhaltensänderung in dieser Zeit besonders gross ist. Danach steigt aber die Motivation kontinuierlich, und diese sollte man nutzen.



Eigenlob stinkt!


Diesen Satz kennen Sie doch zur Genüge. Dem ist aber nicht so; denn jeder von uns tut etwas freiwillig, von dem er etwas hat: Stolz, Anerkennung, Achtung. Auf Ihre eigenen Leistungen können Sie beruhigt stolz sein!


Sich selbst loben – aber wie?


Lehnen Sie sich entspannt zurück und geniessen Sie den Erfolg.
Sagen Sie sich ganz laut: „Das habe ich gut gemacht.“
Vergleichen Sie mit dem, was Sie gestern noch nicht gekonnt haben und jetzt wissen.
Halten Sie vorher Ihre Ziele fest und überprüfen Sie diese anschliessend.
Gönnen Sie sich eine Belohnung!
Erzählen Sie den anderen, was Sie gerade gelernt, gemeistert haben und hören Sie nicht auf allfällige „Wenn“ und „Aber“.


Klopfen Sie sich auf die Schultern.


Stellen Sie sich ganz aufrecht hin, ballen Sie die Faust und sagen Sie zu sich selber dazu ganz laut: „Ich kann es eben.“ oder „Es steht mir zu, erfolgreich zu sein.“

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Tipps zum Lernen mit Musik

TopMind - Lerntipp 1
Musik und Lernen?
Wie verträgt sich das?


Diese Tipps stammen von Corsin Flury, einem Spezialisten fürs Lernen an der KBS .


Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Lernen und Musikhören sowohl Entspannung als auch Konzentration auf den Lernstoff steigern kann. Untersuchungen zeigten eine Resonanzbereitschaft des Herzschlages und der Atmung mit der Musik. Zusätzlich sinkt der Blutdruck und die Alphawellen nehmen deutlich zu. Die Aufnahme von Lernstoff sowie das Behalten dieses Stoffes sind besser, wenn sich der Körper in einem entspannten Zustand befindet.


Zum anderen sind (beispielsweise beim Lesen) nur geringe Teile unseres Gehirns beschäftigt, der Rest fängt rasch an, sich zu “langweilen”. Unruhe macht sich breit, störende Gedanken nehmen zu, die Konzentration lässt nach. Hört man jedoch geeignete Musik, sind diese Areale rasch “zufriedengestellt” und man kann länger konzentriert lernen.


Was genau löst Musik im Gehirn aus?
Das ganze Gehirn wird stimuliert. Reize, die aufs Gehirn einwirken, entwickeln das Gehirn. Je mehr Reize, desto aktiver ist das Gehirn. Wir müssen wissen, dass unser Gehirn kein statisches Organ ist, sondern ein Prozess. Klangliche Elemente stimulieren das ganze Gehirn, was unmittelbar das Nervensystem, also auch die Verteilung der Information beeinflusst.
• Beide Hirnhälften werden stimuliert
• Erhöhung der Aufmerksamkeit


Unser Gehörsinn ist einer der ältesten Wahrnehmungskanäle. Untersuchungen haben gezeigt, dass Musik einen unmittelbaren Einfluss auf die Feinübertragung der Informationen hat. Es optimiert die Weitergabe an andere Ebenen.


• Ritualisierung
Rituale fördern die Emotionalität. Fürs Lernen bedeutet dies, dass wir einen der wichtigsten Kanäle fürs Behalten benutzen, die Emotionalität. Emotionelles Lernen ist ein wichtiger Teil des Lernalltags.


Welche Art von Musik eignet sich zum Lernen?
Auf dem Markt gibt es viele CDs speziell für Lernsituationen, verbunden mit Entspannung. Sie können natürlich Ihre Lieblingsmusik beim Lernen hören. Die Musik, die sich fürs Lernen, wie es oben beschrieben ist, besonders gut eignet, sollte aber folgende Eigenschaften aufweisen:


• Wenig Melodie. Ich muss also nicht mitsummen können. Es ist auch Musik mit wenig Erinnerungswert.
• Das ideale Tempo ist zwischen 60 und 75 Schlägen pro Minute, was etwa dem menschlichen Ruhepuls entspricht.
• Kein gesungener Text. Kein Radio, weil man durch die Kommentare abgelenkt wird.
• Wenig Rhythmus. Es sind sogenannte Klangteppiche.
• Lange Töne


Der DJRC wünscht allen viel Erfolg beim Lernen!


Montag, 22. November 2010

Essen in der Cafeteria Propsteimatte

Seit diesem Schuljahr führt ein neuer Koch die Cafeteria Propsteimatte. Alois ist sehr bemüht, im Rahmen seiner Möglichkeiten ein Optimum herauszuholen für die hier essenden Schüler und Lehrer.
Man muss vielleicht wieder einmal erwähnen, dass diese Cafeteria ohne staatliche Subventionen auskommen muss. Migros ist der Caterer; Essen und Preise sind letztlich ihre Sache.
Im Rahmen eines Projekts "radix - die KBS als gesundheitsfördernde Schule" werden wir Gespräche führen zum Thema, ob es möglich ist, für gesundheits- und linienbewusste Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen das Angebot leicht anzupassen. Riesige Sprünge wird man nicht erwarten dürfen, denn das finanzielle und betriebliche Korsett ist wie gesagt eng.

Hat jemand einen Kommentar zu diesem Thema?
Schreib ihn in den Blog, dann wird das Anliegen aufgenommen. Man kann auch bloss eine Antwort in der Umfrage rechts anklicken.

R. Cuoni

Freitag, 3. September 2010

Feedback an die Schulleitung und die Lehrerschaft

Sie sind im August 2010 neu in das KVBildungszentrum Luzern eingetreten.
Neue Leute sehen und erleben die Dinge oft anders als diejenigen, die schon lange vor Ort sind.
Was ist Ihnen in den ersten Wochen aufgefallen? Wozu möchten Sie einen Kommentar abgeben?
Wir sind als Lehrpersonen und als Schulleitung gespannt auf Lob und Tadel und werden beides zu Herzen nehmen.

Schreiben Sie Ihren Kommentar in einer angemessenen Sprache unten hin!

R. Cuoni
Prorektor

Dienstag, 17. November 2009

Schon wieder ein Thema - Dresscode für Lehrpersonen

In der NZZ vom 16. November 2009 und in der Neuen Luzerner Zeitung vom 17. November 2009 wird (schon wieder) das Thema Dresscode für Lehrpersonen aufgegriffen. Schon im Januar 2009 machten wir aufs Thema aufmerksam und fragten unsere Blog-Leserinnen und Leser:
Sind die Lehrpersonen am KBZ schlampig angezogen?

Der Blogeintrag und die vielen Kommentare sind noch aufgeschaltet.

Inzwischen sind neue Lernende hier, auch neue Lehrpersonen. Was meinen diese heute?

  • Biedern sich die Lehrpersonen -Frauen und Männer - zu sehr an, indem sie zu locker und sportlich gekleidet zum Unterrichten kommen?
  • Sollten die Lehrpersonen so aussehen wie die Chefs im Büro oder Verkaufsgeschäft?
  • Beeinflusst das Aussehen den Respekt, den Lernende und Lehrpersonen von einander haben sollen, und zwar positiv wie auch negativ?

Schreiben Sie Ihren Kommentar in den Blog; dafür ist er da.

R. Cuoni

Donnerstag, 20. August 2009

Duale Bildung der Schweiz ist top!

Die NZZ am Sonntag vom 16. August 2009 brachte unter dem Titel
Eine Ode an den Schweizer Lehrling
alle die Facts, welche unsere Lehrenden und Lernenden zum Schuljahresbeginn wieder kennen sollten:
  • Eine hohe gymnasiale Maturaquote sichert nicht den Wohlstand der Schweiz
  • Die Schweiz hat nicht zu wenig Uni-Studenten, sondern zu wenig Naturwissenschafter, Ärzte und Ingenieure, aber zu viele Politologen, Psychologen und Juristen
  • Anzustreben ist eine möglichst gute Integration der Jugend in die Arbeitswelt - und in diesem Punkt kann uns kein Land in Europa etwas vormachen.

Zwar beträgt auch in der Schweiz momentan die Arbeitslosigkeit der 15- bis 24-Jährigen 4.5 Prozent; ein hoher Wert, und schade für alle, welche nach einem Lehrabschluss um eine Stelle kämpfen müssen.

In allen andern Ländern ist dieser Wert aber noch viel höher; er korreliert sogar mit der gymnasialen Maturaquote. So schliessen beispielsweise in Finnland sagenhafte 95 Prozent das Gymnasium ab (in der Schweiz sind es 20 Prozent). Finnland hat aber 19 Prozent arbeitslose Jugendliche, weil eben sehr viele an der Universität versagen und dann dastehen ohne eine Qualifikation, die fürs Arbeitsleben brauchbar ist.

In der Schweiz dominiert die Lehre als Ausbildungsweg, und das ist gut so. Besonders gut stehen Leute mit Berufsmatura und Fachhochschulabschluss da; sie verdienen mittlerweile besser als Uniabsolventen.

R. Cuoni

Montag, 22. Juni 2009

Keine Gnade für Güselsünder

Seit Mai werden im Kanton Luzern Güselsünder sofort von Polizisten auf Patrouille gebüsst. Das achtlose Wegwerfen von Abfall (Zigaretten, Papiersäcken, Pizzaschachteln, Kaugummi), neudeutsch "Littering" genannt, wird also nicht länger toleriert, sondern kostet 40 Franken.

Auch an der KBS findet in Schulzimmern, Gängen und Pausenplätzen täglich Littering statt; es ist unübersehbar, auch wenn die Hauswarte im Dauereinsatz sind.

Da es sich hier um Privatgrund handelt, kommt die Polizei nicht zum Zuge. Dennoch ist es auch hier unumgänglich, dass der Saumode des Litterings Einhalt geboten wird.

Wir haben sehr schöne, neue Schulgebäude, im Landenberg wie auf Dreilinden. Wir sind an einer Berufsfachschule. Tragen wir Sorge zu Image und Anlagen und benützen die Abfalleimer!

R. Cuoni