Mittwoch, 4. Mai 2011

Pausenmusik vom 9. - 13. Mai 2011

James Blake
Limit To Your Love
ab dem Debütalbum James Blake (2011)


Die Medien sind sich einig: Da ist dem 22-jähringen Engländer James Blake ein meisterliches Debütalbum gelungen. „Die Musik klingt fremd und vertraut, ist zugänglich und avantgardistisch, wunderlich und kühn. James Blake, das Wunderkind, ist zurzeit unvermeidlich“ schrieb Pirmin Bossard (übrigens eine der Inspirationsquellen für DJRC) am 7. Februar 2011 in der NLZ.
Wir hören den einzigen Cover-Song des Albums, „Limit To Your Love“. Der Song lässt aufhorchen durch seine plötzlichen Pausen, das unvermittelt einsetzende Dubstep-Gewummer, die elektronisch modulierte Stimme.
„Verfremdungseffekt“ nannte man das bei Brechts Theater. Damit man genauer hinhört.

DJRC
Immer gut aufgelegt

Freitag, 18. März 2011

TopMind, Lerntipp Nr. 3

Das Pareto-Prinzip:
80/20-Verteilung

Vilfredo Pareto, einem italienischen Ökonomen des 19 Jahrhunderts, verdanken wir die nach ihm benannte Pareto-Verteilung. Dieses Prinzip besagt, dass der Grossteil der Ergebnisse durch einen geringen Anteil an Auslösern erzeugt wird.

Als er die Verteilung des Volksvermögens in Italien untersuchte, stellte er fest, dass 20 % der Bevölkerung 80 % des gesamten Geldes besassen. Deshalb spricht man bei dem Pareto-Prinzip auch oftmals von der 80/20-Verteilung.

Das Pareto-Prinzip lässt sich auf alle Bereiche des Lebens übertragen:
 80 % der Zeit tragen wir 20 % unserer Kleidung
 80 % des Umsatzes wird durch 20 % der Kunden generiert
 80 % unseres Erfolges erzielen wir durch 20 % aller Handlungen

Dabei muss das Verhältnis nicht unbedingt 80/20 betragen. Es soll lediglich darauf hindeuten, dass eine kleine Menge für die Mehrzahl der Ergebnisse verantwortlich ist. So erhöhen Sie ihre Produktivität um 400 %


Dieses Prinzip sollten Sie sich zu Nutze machen. Da Sie in 20 % ihrer gesamten Zeit 80 % ihres Erfolges generieren, müssen Sie herausfinden, welche 20 % dafür zuständig sind, anstatt sich auf 80 % der Zeit zu konzentrieren, die nur 20 % Wirkung erzielt.

Damit erhöhen Sie Ihre Produktivität um 400 %. Sie benötigen nur noch 1/5 der Zeit um 4/5 der Ergebnisse zu erzeugen. Sie würden einen 10-Stunden Tag in einen Zwei-Stunden Tag verwandeln.

Gerade im Berufsleben wirkt diese 80/20 Regel oftmals überspitzt. Aus einer 40-Stunden Woche eine Acht-Stunden Woche machen, dass klingt nach Zauberei. Vor allem, wenn man lediglich für die Zeit entlohnt wird, die man mit Arbeit verbringt, anstatt für die geleistete Arbeit. Und genau hier greift dieses Prinzip leider nicht. Denn es betrachtet ausschliesslich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen. Ist man bereits im Voraus auf feste Grössen wie Zeit beschränkt, hilft es nicht weiter.

Schluss mit Perfektionismus


Das Pareto Prinzip dürfte den eingefleischten Perfektionisten eine grosse Hilfe sein. Die Erkenntnis, dass 80 % des Erfolges auf 20 % der Aktionen beruhen, sollte diesen doch zu denken geben.

Das Problem des Perfektionisten besteht darin, dass er immer 100 % anstrebt und meist nie fertig wird, da zu diesen 100 % immer etwas fehlen wird. Er lebt eher nach dem 100/100 Prinzip, im Glauben, dass sich der Erfolg gleichmässig auf den Einsatz verteilt.


Zeigt man solchen Menschen jedoch, dass 80 % der geleisteten Arbeit nur zu 20 % der Ergebnisse führt, so verliert selbst der grösste Perfektionist seine Motivation. Zu wissen, dass das, was er tut, nachweislich kaum etwas bringt, kann dessen Welt durchaus zum Einsturz bringen.

Wo bleiben die restlichen 20 %?


Dank der 80/20-Regel sind wir nun um 400 % produktiver, doch nicht immer reichen die erbrachten 80 % aus. Es gibt durchaus Dinge, die müssen zu 100 % erledigt werden. Ein Haus in 20 % der Zeit zu 80 % fertig zu stellen und zeitintensive aber wichtige Aufgaben ganz zu streichen, funktioniert einfach nicht.

Es muss deshalb immer zuvor entschieden werden, ob das gesetzte Ziel auch ohne 100%igen Erfolg erreichbar ist. Für alle Ziele, die diese Anforderung nicht erfüllen, findet das Pareto Prinzip keine Anwendung.

März 2011/flc Quelle: www.erfolgreich-im-leben.com

Freitag, 4. Februar 2011

Corsin Flurys Lerntipp Nr 2

TopMind, Lerntipps


Lernen braucht Selbstlob und Belohnung!


Selbstvertrauen macht dich unheimlich stark.


Lob und Anerkennung sind das Brennholz für das Feuer der Motivation.


Sie können davon ausgehen, dass spätestens nach zwei Wochen, wenn die Anfangserfolge einer Aufgabe, eines neuen Vorsatzes verrauscht sind, dieses Gefühl zur Gewohnheit wird. Es ist möglich, dass alte Einstellungen sich wieder einschleichen, dass alte Zweifel wieder auftauchen.

„Wozu das Ganze?“ „Lohnt sich die Anstrengung?“


„Ich könnte die Zeit für etwas Besseres nutzen?“


Viele Vorhaben scheitern deshalb nach zwei bis drei Wochen. Selbst, wenn Sie Lob erhalten oder Sie sich selber loben, sinkt die Motivation oft nach zwei bis drei Wochen auf ein mittleres Niveau, weil der seelische Widerstand gegen eine Verhaltensänderung in dieser Zeit besonders gross ist. Danach steigt aber die Motivation kontinuierlich, und diese sollte man nutzen.



Eigenlob stinkt!


Diesen Satz kennen Sie doch zur Genüge. Dem ist aber nicht so; denn jeder von uns tut etwas freiwillig, von dem er etwas hat: Stolz, Anerkennung, Achtung. Auf Ihre eigenen Leistungen können Sie beruhigt stolz sein!


Sich selbst loben – aber wie?


Lehnen Sie sich entspannt zurück und geniessen Sie den Erfolg.
Sagen Sie sich ganz laut: „Das habe ich gut gemacht.“
Vergleichen Sie mit dem, was Sie gestern noch nicht gekonnt haben und jetzt wissen.
Halten Sie vorher Ihre Ziele fest und überprüfen Sie diese anschliessend.
Gönnen Sie sich eine Belohnung!
Erzählen Sie den anderen, was Sie gerade gelernt, gemeistert haben und hören Sie nicht auf allfällige „Wenn“ und „Aber“.


Klopfen Sie sich auf die Schultern.


Stellen Sie sich ganz aufrecht hin, ballen Sie die Faust und sagen Sie zu sich selber dazu ganz laut: „Ich kann es eben.“ oder „Es steht mir zu, erfolgreich zu sein.“

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Tipps zum Lernen mit Musik

TopMind - Lerntipp 1
Musik und Lernen?
Wie verträgt sich das?


Diese Tipps stammen von Corsin Flury, einem Spezialisten fürs Lernen an der KBS .


Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Lernen und Musikhören sowohl Entspannung als auch Konzentration auf den Lernstoff steigern kann. Untersuchungen zeigten eine Resonanzbereitschaft des Herzschlages und der Atmung mit der Musik. Zusätzlich sinkt der Blutdruck und die Alphawellen nehmen deutlich zu. Die Aufnahme von Lernstoff sowie das Behalten dieses Stoffes sind besser, wenn sich der Körper in einem entspannten Zustand befindet.


Zum anderen sind (beispielsweise beim Lesen) nur geringe Teile unseres Gehirns beschäftigt, der Rest fängt rasch an, sich zu “langweilen”. Unruhe macht sich breit, störende Gedanken nehmen zu, die Konzentration lässt nach. Hört man jedoch geeignete Musik, sind diese Areale rasch “zufriedengestellt” und man kann länger konzentriert lernen.


Was genau löst Musik im Gehirn aus?
Das ganze Gehirn wird stimuliert. Reize, die aufs Gehirn einwirken, entwickeln das Gehirn. Je mehr Reize, desto aktiver ist das Gehirn. Wir müssen wissen, dass unser Gehirn kein statisches Organ ist, sondern ein Prozess. Klangliche Elemente stimulieren das ganze Gehirn, was unmittelbar das Nervensystem, also auch die Verteilung der Information beeinflusst.
• Beide Hirnhälften werden stimuliert
• Erhöhung der Aufmerksamkeit


Unser Gehörsinn ist einer der ältesten Wahrnehmungskanäle. Untersuchungen haben gezeigt, dass Musik einen unmittelbaren Einfluss auf die Feinübertragung der Informationen hat. Es optimiert die Weitergabe an andere Ebenen.


• Ritualisierung
Rituale fördern die Emotionalität. Fürs Lernen bedeutet dies, dass wir einen der wichtigsten Kanäle fürs Behalten benutzen, die Emotionalität. Emotionelles Lernen ist ein wichtiger Teil des Lernalltags.


Welche Art von Musik eignet sich zum Lernen?
Auf dem Markt gibt es viele CDs speziell für Lernsituationen, verbunden mit Entspannung. Sie können natürlich Ihre Lieblingsmusik beim Lernen hören. Die Musik, die sich fürs Lernen, wie es oben beschrieben ist, besonders gut eignet, sollte aber folgende Eigenschaften aufweisen:


• Wenig Melodie. Ich muss also nicht mitsummen können. Es ist auch Musik mit wenig Erinnerungswert.
• Das ideale Tempo ist zwischen 60 und 75 Schlägen pro Minute, was etwa dem menschlichen Ruhepuls entspricht.
• Kein gesungener Text. Kein Radio, weil man durch die Kommentare abgelenkt wird.
• Wenig Rhythmus. Es sind sogenannte Klangteppiche.
• Lange Töne


Der DJRC wünscht allen viel Erfolg beim Lernen!


Montag, 22. November 2010

Essen in der Cafeteria Propsteimatte

Seit diesem Schuljahr führt ein neuer Koch die Cafeteria Propsteimatte. Alois ist sehr bemüht, im Rahmen seiner Möglichkeiten ein Optimum herauszuholen für die hier essenden Schüler und Lehrer.
Man muss vielleicht wieder einmal erwähnen, dass diese Cafeteria ohne staatliche Subventionen auskommen muss. Migros ist der Caterer; Essen und Preise sind letztlich ihre Sache.
Im Rahmen eines Projekts "radix - die KBS als gesundheitsfördernde Schule" werden wir Gespräche führen zum Thema, ob es möglich ist, für gesundheits- und linienbewusste Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen das Angebot leicht anzupassen. Riesige Sprünge wird man nicht erwarten dürfen, denn das finanzielle und betriebliche Korsett ist wie gesagt eng.

Hat jemand einen Kommentar zu diesem Thema?
Schreib ihn in den Blog, dann wird das Anliegen aufgenommen. Man kann auch bloss eine Antwort in der Umfrage rechts anklicken.

R. Cuoni

Freitag, 3. September 2010

Feedback an die Schulleitung und die Lehrerschaft

Sie sind im August 2010 neu in das KVBildungszentrum Luzern eingetreten.
Neue Leute sehen und erleben die Dinge oft anders als diejenigen, die schon lange vor Ort sind.
Was ist Ihnen in den ersten Wochen aufgefallen? Wozu möchten Sie einen Kommentar abgeben?
Wir sind als Lehrpersonen und als Schulleitung gespannt auf Lob und Tadel und werden beides zu Herzen nehmen.

Schreiben Sie Ihren Kommentar in einer angemessenen Sprache unten hin!

R. Cuoni
Prorektor

Dienstag, 17. November 2009

Schon wieder ein Thema - Dresscode für Lehrpersonen

In der NZZ vom 16. November 2009 und in der Neuen Luzerner Zeitung vom 17. November 2009 wird (schon wieder) das Thema Dresscode für Lehrpersonen aufgegriffen. Schon im Januar 2009 machten wir aufs Thema aufmerksam und fragten unsere Blog-Leserinnen und Leser:
Sind die Lehrpersonen am KBZ schlampig angezogen?

Der Blogeintrag und die vielen Kommentare sind noch aufgeschaltet.

Inzwischen sind neue Lernende hier, auch neue Lehrpersonen. Was meinen diese heute?

  • Biedern sich die Lehrpersonen -Frauen und Männer - zu sehr an, indem sie zu locker und sportlich gekleidet zum Unterrichten kommen?
  • Sollten die Lehrpersonen so aussehen wie die Chefs im Büro oder Verkaufsgeschäft?
  • Beeinflusst das Aussehen den Respekt, den Lernende und Lehrpersonen von einander haben sollen, und zwar positiv wie auch negativ?

Schreiben Sie Ihren Kommentar in den Blog; dafür ist er da.

R. Cuoni